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28.08.2003 Casablanca Design Studie auf der IFA - Ankündigung

Als echte Sensation wurde auf der diesjährigen IFA in Berlin erstmals ein Ausblick auf die mögliche Zukunft des etablierten und mehrfach prämierten Stand-Alone-Nachbearbeitungssystems gezeigt: Eine technisch voll funktionale Design-Studie zeigt ein Casablanca-Gerät mit modernster, revolutionärster Ausstattung. Ziel der Vorstellung: Das Anwender-Feedback soll entscheiden, welche Bestandteile der Studie letztlich in Serie gehen werden.

Die Studie stellt deshalb die ganze Bandbreite an Ideen der Casablanca-Macher dar. Softwareerweiterungen sind Seite an Seite mit tiefgreifenden Hardware-Neuerungen zu finden.

Die Studie weist ein völlig neues und enorm aufwendiges Gehäusekonzept auf. Das Modell ist schmaler, aber höher als ein herkömmliches Videogerät. Die Front und die Oberseite sind aus schwerem, hintergrundbedrucktem Glas. Die Klappen vor den Laufwerken sind servogetrieben und fahren wie von Zauberhand aus und ein.
Ein edles Display zeigt mit weißer Grafik auf einem blauen, von der Rückseite beleuchteten Hintergrund den Betriebszustand sowie Zusatzinformationen an.

Die bereits beim Prestige-Modell eingeführte wechselbare Festplatte wird durch ein zusätzliches und entnehmbares, am Gürtel zu tragendes Laufwerk ergänzt: Eine tragbare Festplatte, die über ein Firewire-Kabel (I-Link) die Daten der Kamera während der Aufnahme direkt speichert und ein Übertragen der Daten vom Band auf die Casablanca-Festplatte überflüssig macht. Das akkugetriebene Gerät kann nach erfolgter Aufnahme direkt in die Casablanca-Studie eingesteckt werden, der Schnitt kann sofort beginnen. Eine vor allem für Profi-Anwender interessante Neuheit.

Eine dritte, fest in das Gerät eingebaute Festplatte dient einzig als Backup-Medium: Per Fingerdruck auf ein Sensorfeld an der Glasfront wird das aktuelle Projekt in Windeseile auf diese (sehr große) Festplatte kopiert. Die Idee: Nur Festplatten sind heutzutage groß und schnell genug, um eine effektive Projektsicherung durchzuführen.

Ein modernes Motherboard mit den jeweils schnellsten am Markt erhältlichen Prozessoren sorgt für eine extrem hohe Rechenleistung, welche durch ein erstmalig im Casablanca-Bereich eingeführtes Hintergrund-Berechnungsverfahren optimal ausgenutzt wird. Jede kleine Pause und jede nicht rechenintensive Schnittphase wird für die Berechnung automatisch genutzt. Effektive Rechenphasen mit Wartezeiten entfallen damit in den allermeisten Fällen. Vorteil gegenüber Hardware-gestützten Systemen ist die Zukunftssicherheit: Neue Effekte, gleich welcher Natur, können von der Rechenleistung der CPU sofort und ohne Hardwareupgrade profitieren.




Letzte Aktualisierung:
Montag, 22. September 2003
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