Die folgende Aufzählung zeigt die wichtigsten Änderungen an der Smart Edit 6 Systemsoftware gegenüber der Version 5. Neben den aufgeführten Punkten wurden natürlich viele weitere kleinere Fehler und Unschönheiten beseitigt sowie Verbesserungen eingebaut.
Archivierung
• In DV-Projekten kann das Storyboard jetzt in einem speziellen Backup-Modus auf ein DV-Band ausgespielt werden. Beim erneuten Einspielen und automatischen Aufteilen wird das ursprüngliche Storybord dann weitgehend wieder hergestellt. Restauriert werden Szenen inkl. Namen (außer Inserts), Effekte inkl. ihrer Einstellungen (außer Titeltexte und Einst. großer Zusatzprogramme) sowie der O-Ton.

Sicherung des Storyboards
• Zur Archivierung kann das Storyboard nun auch auf CD/DVD gebrannt oder auf einer externen Firewire-Festplatte gespeichert werden. Nach dem erneuten Einladen kann das ursprüngliche Storybord so wie beim Aus-/Einspielen auf ein DV-Band (s.o.) wieder hergestellt werden.
• Filme von mit Smart Edit erstellten DVDs können wieder importiert werden. Sie werden umgerechnet, als Szene abgelegt und können dann ganz normal in einem Projekt verwendet werden.
• Verschiedene Archive (Farben, Titeltexte, Audio-Effektkombinationen) können jetzt auf externen Medien archiviert werden (CD/DVD, USB-Stick 1), externe Firewire-Festplatte).
Audio
• Beim direkten Import von Tonstücken (in Audio Aufnahme, Bearbeiten) wird jetzt auch das MP3-Audioformat unterstützt. Der Import kann von CD und DVD erfolgen.

Mehrfachauswahl beim Audio CD-Import
• Beim Import von einer CD/DVD kann man jetzt auch mehrere, beliebig zu wählende Titel in einem Rutsch importieren (Mehrfachauswahl).
• Die Anspieldauer beim CD-Import kann jetzt auf verschiedene Werte eingestellt werden.

Szene-Funktion in der Nachvertonung
• Eine Szene-Funktion für Audio wandelt alle Tonspuren eines beliebigen Storyboard-Bereiches in ein Ton-stück um. 4)
• In der Audio-Nachvertonung können jetzt auch mehrere Audio-Effekte gleichzeitig eingesetzt werden (Effektkombinationen).
• Die neuen Audio-Effektkombinationen aus der Nachvertonung können in einem Archiv abgelegt und später wieder genutzt werden.
• Geräuscheffekte aus dem neuen Audio-Pool lassen sich über den Operator „Geräusche“ auch direkt in Tonstücke wandeln und so für die Nachvertonung nutzen (siehe „Audio Aufnahme, Bearbeiten / Neues Tonstück“).
HDV
• Beim Trimmen und Aufteilen können bei Betrieb unter VGA auch die hochauflösenden HDV-Bilder dargestellt werden.
• Ein HDV-Storyboard kann auf CD/DVD oder eine externe Firewire-Festplatte exportiert werden.
• Im Image-Pool wird jetzt angezeigt, wenn es sich um ein Bild in HDV-Auflösung handelt.
VGA
• Bei den Bildschirm-Optionen in den Systemeinstellungen gibt es für das Abspielen von Video auf VGA-Monitoren (Ein-Monitor-VGA-Ausgabe) neben „Halbbild“ und „Vollbild“ nun auch noch den Modus „Vollbild DI“. In diesem Modus werden Streifenmuster an bewegten Objekten reduziert. 2)
• Die Seitenverhältniskorrektur für das Abspielen und Trimmen unter VGA lässt sich jetzt auf einen neuen Modus „Gut“ einstellen, bei dem eine bessere Darstellung erfolgt. 2)
Berechnung + Effekte

Arbeiten mit Klangfeldern / Geräuscheffekten
• Übergangseffekten kann ein Geräuscheffekt zugewiesen werden. Dazu gibt es einen Audio-Pool, der ent-sprechende Tonstücke enthält.
• Beim Erzeugen einer Szene kann man jetzt wählen, ob die erzeugte Szene in die Szenenablage kommt und/oder direkt ins Storyboard übernommen wird. Die ständige Abfrage entfällt dadurch. 4)

• Beim automatischen Aufteilen von Szenen gibt es jetzt die zwei Optionen "Szenen in die Szenenablage" und "Szenen ins Storyboard", mit denen man wählen kann, was mit den aufgeteilten Szenen passieren soll.
• Ein neuer Langzeiteffekt „Filmmodus“ rechnet Szenen vom 50i- (interlace) in das 25p-Format (progressive) um.
• Der neue Langzeiteffekt „Panorama-Zoom“ rechnet Szenen zwischen den Formaten 4:3, Letterbox und 16:9 so um, dass keine schwarzen Balken entstehen.

Text-Import via USB-Stick
• Im Titel-Editor können nun einfache Textdokumente importiert werden (von CD/DVD, FW-Platte, USB-Stick 1) ).
Verschiedenes
• Smart Edit 6 kann als Update installiert werden, wenn zuvor Smart Edit 5 installiert war. Die Projektdaten bleiben dabei erhalten. Der Umstieg von Smart Edit 4 auf Smart Edit 6 kann nur als Neuinstallation erfolgen.
• Die maximal mögliche Anzahl an Projekten wurde von 10 auf 30 erhöht. 4)

Mehrfachauswahl
• In der Zwischenablage ist jetzt auch eine Mehrfachauswahl möglich. 4)

"Bubble-Help" für Bedienelemente
• Bedienelemente, die nur ein Symbol zeigen, zeigen jetzt (teilweise) ihre Funktion in Textform, wenn man den Mauszeiger eine Sekunde unbewegt darüber stehen lässt („Bubble-Help“). Die Funktion lässt sich in den Systemeinstellungen aus- bzw. einschalten.
• Die Zeit, nach der sich Ihr System automatisch abschaltet, lässt sich jetzt in den Systemeinstellungen verändern. Die Funktion ist auch ganz abschaltbar.
• Das Ersetzen von Szenen im Storybord mit Wechsel zur nächsten Szene über ein Tastaturkommando ist jetzt auch über die Wiederholfunktion möglich. 3)

Das aktuelle BDFA Logo im Imagepool
Zu dem Produkt gehört ein gedrucktes Handbuch.
Alle Anwender, die ab dem 01.11.2006 eine Smart Edit 5 Software oder ein Casablanca bzw Enterprise System gekauft haben, erhalten die Smart Edit 6 Systemsoftware kostenlos (bezieht sich nicht auf Gebrauchtgeräte).
1) benötigt das Zusatzprodukt „Card-Drive“
2) Abhängig vom Geräte-Modell reduziert sich ggf. die Anzahl der pro Sekunde darstellbaren Bildern.
3) benötigt die „Powerkey-Option“
4) benötigt bei kleineren Modellen das „Pro-Paket“
Smart Edit 6 benötigt auf allen Geräten 256MB RAM oder mehr.
Hinweis für Avio Anwender:
Mit Avio und Avio DVD ist eine HDV-Bearbeitung aufgrund der zu geringen Rechenleistung beider Systeme nicht zu realisieren. Die Entwicklung der Systeme liegt bereits viele Jahre zurück.
Bitte sprechen Sie uns oder Ihren Fachhändler an, um alternative Möglichkeiten zu erörtern.