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18.10.2007 SMART EDIT 7 - Ankündigung

Neue Casablanca Systemsoftware – Ankündigung

Es ist fast schon eine Tradition für die Casablanca Anwender geworden, im Herbst des Jahres eine neue Casablanca Smart Edit Software zu erhalten. Dieses Jahr soll es dabei keine Ausnahme geben. Wir freuen uns, Ihnen heute die neue Casablanca Systemsoftware Smart Edit 7 ankündigen zu dürfen, die unsere leistungsfähigen Schnittsysteme noch weiter verbessern wird.

Das diesjährige Update bezieht sich in erster Linie auf Verbesserungen, die allen Casablanca II (Avio, Kron, Prestige, Solitaire, Gymnos, Renommee, Claro und Liberty) und Enterprise Systemen zu Gute kommen. Die meisten Funktionen kommen sowohl in SD- als auch in HDV-Projekten zum Einsatz, so dass alle Anwender von den neuen Vorteilen der Smart Edit Weiterentwicklung profitieren können. Alle kommenden Casablanca Systeme (die angekündigten T- und S-Serien) sind selbstverständlich mit der Smart Edit 7 ausgestattet.

Die komplette Übersicht aller Neuerungen wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Heute möchten wir Ihnen die zehn wichtigsten Änderungen und Neuerungen präsentieren. Viele der neuen Funktionen basieren auf Anfragen und Wünschen unserer Anwender. Daher möchten wir uns an dieser Stelle für alle eingereichten Vorschläge bedanken.

1.Neuer „4-Bilder“-Trimmen- (und Insertschnitt) und „2-Bilder“-Aufteilen-Modus 
2.Verbesserungen für Foto-Aufnahmen
3.Komplett neues Stop-Motion / Zeitraffer-Aufnahme-Werkzeug
4.Automatisiertes Einfügen von Übergangseffekten
5.„Original DV Timecode“ Einblendung beim Video-Abspielen
6.Gruppierungsfunktion für Szenen in der Szenenablage
7.Erweiterte Effektvorschau-Modi
8.Erweiterungen im Titler
9.HDV-Verbesserungen (Effekte im Bearbeiten-Menü, Automatisches Aufteilen)
10.Stark erweiterte VGA-Anzeige-Modi (höhere Auflösungen, Szenenablage mit mehreren Reihen an Szenenbildchen)

Nachfolgend finden Sie einige detailliertere Erklärungen zu den Top-Ten Neuerungen von Smart Edit 7.

Neuer „4-Bilder“-Trimmen- (und Insertschnitt) und „2-Bilder“-Aufteilen-Modus 

Aufteilen, Trimmen und der Insertschnitt sind vermutlich die wichtigsten und wesentlichsten Bestandteile des Videoschnitts.
Bisher konnten die Anwender nur ein Bild in voller Auflösung während des Trimmens, Inserts und Aufteilens sehen. Dies ergibt den Vorteil der bestmöglichen Qualität beim Betrachten der Bilder und ist daher oft auch die beste Methode.
Allerdings fragten viele Anwender nach einem Weg, mehrere Bilder bei diesen Schnittarbeiten gleichzeitig darstellen zu können. In Smart Edit 7 kann die Anzeige nun jederzeit zwischen dem Einzelbild- und dem 4-Bilder-Modus umgeschaltet werden.

Beim Trimmen sind nun zwei große Bilder des IN- und OUT-Punktes zu sehen. Dazu kommen noch zwei kleinere Bilder des IN-Punktes minus ein Frame und des OUT-Punktes plus ein Frame. So sind nun das letzte ausgetrimmte Bild, das erste Bild der gekürzten Szene, das letzte Bild der gekürzten Szene, und das erste ausgetrimmte Bild gleichzeitig zu sehen. Sobald man den IN- oder OUT-Punkt verändert, werden alle beteiligten Bilder in der Ansicht automatisch mit aktualisiert und der neuen Position angepasst.

Beim Insertschnitt wird das gleiche Prinzip angewendet. Dies ist z.B. besonders hilfreich, wenn man ungewollte Passagen einer durchgängigen Rede bildgenau abdecken möchte (falls die Kamera z.B. für ein paar Sekunden gewackelt haben sollte). So ist es besonders einfach, eine andere, neutrale Szene als Abdeckung für den verwackelten Teil einzusetzen, ohne den Originalton der eigentlichen Szene unterbrechen zu müssen.

  
Beim Aufteilen sieht man nun auch das dem Schnittpunkt nachfolgende Bild.


Verbesserungen für Foto-Aufnahmen

Einzelbilder aufzunehmen ist für viele Anwender bereits ein wichtiges Feature, da es z.B. die schnellste Methode darstellt, Fotos auf eine DVD zu brennen. Mit einer Videokamera kann dies sehr viel schneller durchgeführt werden als mit einem Scanner, auch wenn der Scanner vielleicht eine höhere Auflösung liefern könnte.

Der Foto-Aufnahme Modus von Smart Edit wurde zu diesem Zweck bereits vielfach genutzt. Wir haben hierbei zahlreiche Anfragen zu Erweiterungen erhalten. Viele dieser Anregungen wurden berücksichtigt und darüber hinaus noch einige nie da gewesene Funktionen in Smart Edit 7 implementiert.

Zunächst wurde der Einzelbild-Aufnahmemodus im Ablauf stark beschleunigt. Zusätzlich wurde die Bildqualität dieser Aufnahmen signifikant verbessert.

 

Oft ist es wünschenswert, Übergangseffekte zwischen Fotos im Storyboard einzufügen. Wenn man eine große Anzahl Fotos im Storyboard auf diese Weise zu bearbeiten hat, kann daraus schnell eine sehr zeitraubende und aufwändige Arbeit entstehen.

Jetzt bieten wir ein Werkzeug an, mit dem eine Folge von Übergangseffekten (so viele man möchte), die Dauer der Überblendung und die Auswahlmethode (zufällig oder fest) ausgewählt werden kann.
Smart Edit 7 fügt dann einen Übergangseffekt zwischen allen Szenen im Storyboard ein (ab der eingestellten Position). Natürlich können diese Änderungen nachträglich noch verändert werden. Durch diese Funktion kann in Foto-Projekten sehr viel Zeit gespart werden.

Ein revolutionäres Werkzeug für Stop-Motion- und Zeitraffer-Aufnahmen vervollständigt die Liste der Foto-Erweiterungen.

„Stop-Motion“ ist eine spezielle Aufnahmetechnik, die z.B. bei Knetfilmen wie „Wallace und Gromit“ eingesetzt wird. Man nimmt ein Bild auf, bewegt das Objekt, nimmt ein weiteres Bild auf, bewegt das Objekt wieder ein Stück, usw. Dies ist der einfachste Weg, erstaunliche Animationseffekte zu erzeugen (z.B. zwei Hochzeitsringe bewegen sich auf einander zu, Puppen fangen an zu laufen, …).

Die komplizierteste Aufgabe ist dabei, die Gegenstände “richtig” zu bewegen, um einen flüssigen Ablauf zu erhalten. Dazu können die bereits aufgenommenen Bilder in einer Schleife abgespielt werden und am Ende der Schleife ist dann das aktuelle Signal der angeschlossenen Kamera zu sehen. Das Kamerasignal sieht aus, als wäre es bereits aufgenommen, kann aber natürlich so lange verändert werden, bis es perfekt in den Ablauf der bereits aufgenommenen Bilder passt.

Zeitraffer-Aufnahmen erlauben eine automatisierte Aufnahme von Einzelbildern. Dabei kann die Geschwindigkeit variiert werden, indem die Pausen zwischen den einzelnen Aufnahmen verändert werden. So kann z.B. eine wachsende Pflanze, der Aufbau einer Party oder eines Konzertes oder die Ankunft der Gäste aufgezeichnet werden. Die Wiedergabe erfolgt dann sehr stark beschleunigt.


„Original DV Timecode“ Einblendung beim Video-Abspielen

Wenn Video über die analogen Videoausgänge ausgespielt wird, wird der Timecode immer beginnend bei „0“ auf dem Videobild dargestellt. Einige Anwender möchten aus bestimmten Gründen stattdessen den originalen DV Timecode dargestellt bekommen. Jetzt kann bei der Ansicht zwischen dem Casablanca Timecode und dem Original DV Timecode umgeschaltet werden.


Gruppierungsfunktion für Szenen in der Szenenablage

Traditionsgemäß ordnet Smart Edit die Szenen in der Szenenablage nach der Reihenfolge der Zuspielung. Besonders bei längeren Projekten ist es aber wünschenswert, die Szenen gruppieren zu können, um eine „aufgeräumte“ Szenenablage zu erhalten. Hierdurch können spezielle Szenen schneller gefunden werden.

  

Mit Smart Edit 7 können Szenengruppen gebildet werden. Die Szenen können dann diesen Gruppen zugeordnet werden. Ein Hochzeitsfilmprojekt könnte z.B. folgende Szenengruppen haben: Standesamt, kirchliche Trauung, Party, … Die Anzahl der möglichen Gruppen ist dabei unbegrenzt. Es ist möglich, bestimmte Gruppen auszuwählen und dann alle anderen Gruppen auszublenden.

Dies erhöht die Übersichtlichkeit und Zugriffsgeschwindigkeit, da man sich auf die jeweils relevanten Szenen des Projektes konzentrieren kann.


Erweiterte Effektvorschau-Modi

Dieser wichtige Bestandteil des Effekt-Programmteils wurde stark erweitert.
Bisher gab es einen Einzelbildvorschaumodus, der das Originalbild, den Effekt oder ein 50/50 Bild mit der Originalszene auf der linken Seite und dem Effekt auf der rechten Seite darstellen konnte.

Jetzt können die Originalszene und der Effekt nebeneinander abgebildet werden. Bei Verwendung eines VGA-Modus mit hoher Auflösung können sogar beide Szenen nebeneinander in jeweils voller Qualität dargestellt werden.

Die Vorschau bei den Spezial-Effekten im Menü „Bearbeiten“ wurde um einen Loop-Modus (Schleife) ergänzt, der neu startet, sobald die Effekteinstellungen verändert worden sind.


Erweiterungen im Titler

Im Titler können nun auch Schriftschatten mit weichen Kanten eingestellt werden. Außerdem können die Schriften selbst nun auch etwas geglättet dargestellt werden, was das Zeilenflimmern reduziert.


Spezial-Effekte (Bearbeiten-Menü) können nun in HDV-Projekten verwendet werden.

Im HDV-Modus konnte eine Reihe von Effekten bisher nicht angewendet werden. Die meisten dieser Effekte wurden von externen Firmen (nicht MacroSystem) entwickelt. Da für eine HDV-Kompatibilität die Effekt-Software selbst geändert werden müsste, sind einige Produkte zurzeit noch nicht kompatibel zu HDV-Projekten.
Nach und nach wurden immer mehr Effekte angepasst (z.B. Photo-Studio 2 oder CBPaint 2 können nun in HDV Projekten eingesetzt werden). Es gibt allerdings immer noch Softwareprodukte, die nur in SD-Projekten eingesetzt werden können. Viele Anwender vermissen z.B. die MotionPerfect-Zeitlupe für HDV-Szenen.

Smart Edit 7 erlaubt nun die Verwendung der meisten Effekte im Spezial-Menü (Bearbeiten). So kann eine MotionPerfect-Zeitlupe nun direkt auf eine HDV-Szene angewandt werden. Da die HDV-Szene bei diesem Prozess in SD-Auflösung herunterskaliert werden muss, ist die Bildqualität nicht so gut wie sie ein „nativer“ HDV-Effekt bieten könnte. Die Herunterskalierung hat allerdings eine sehr gute Qualität, so dass der Einsatz der bearbeiteten Szenen möglich wird.
Zusätzlich arbeiten wir mit den externen Software-Entwicklern an weiteren Updates der Softwareprodukte, um hier auch eine „native“ HDV-Kompatibilität zu erreichen.


Automatisches Aufteilen von HDV-Aufnahmen, die von der HDV-Kamera auf DV konvertiert wurden.

Das automatische Aufteilen funktionierte bisher für DV- und HDV-Projekte. Es funktionierte bisher allerdings nicht in DV-Projekten mit Material, welches in der HDV-Kamera von HDV auf DV konvertiert wurde. Grund: Die Kamera gab bei der DV Konvertierung den HDV-Timecode nicht entsprechend mit aus. 

Jetzt kann Smart Edit entweder den Startcode oder den Timecode vom Band analysieren, um die automatische Aufteilung vorzunehmen. So kann auch von HDV auf DV konvertiertes Material perfekt automatisch aufgeteilt werden.


Stark erweiterte VGA-Anzeige-Modi (höhere Auflösungen, Szenenablage mit mehreren Reihen)

Das Arbeiten mit einem VGA-Bildschirm (im Ein-Monitor- oder Zwei-Monitor-Modus) ist bei den Casablanca Anwendern sehr verbreitet. Bisher war die Auflösung dabei limitiert und besonders bei Wahl von höheren Bildschirmauflösungen gab es viele „ungenutzte“ Flächen.

Dies wurde nun modernisiert. Die Bildschirmauflösung kann nun bis zu einer Auflösung von 1920x1200 Pixel eingestellt werden (abhängig von den technischen Möglichkeiten des verwendeten Casablanca Modells).

Zusätzlich werden die Szenen in der Szenenablage bei den neuen, hohen Auflösungen nun in mehreren Reihen arrangiert (anstatt in einer langen Reihe von Szenen). Dies ermöglicht die gleichzeitige Anzeige von weit mehr Szenen auf dem Bildschirm.

 

Alle Smart Edit 7 Erweiterungen zusammen machen Ihr Casablanca Schnittsystem deutlich komfortabler und leistungsstärker. Die kreativen Möglichkeiten, die Einfachheit der Bedienung und die Geschwindigkeit des Systems werden gleichermaßen erhöht. 

Die Beta-Testphase hat bereits begonnen. Die Veröffentlichung erwarten wir für November 2007. Eine detaillierte Liste der Erweiterungen erscheint in Kürze auf unseren Webseiten.

Die unverbindlichen Verkaufspreise für Smart Edit 7 inkl. MwSt. (Preise in Deutschland und Österreich):
- Für Smart Edit 6 Besitzer: 99,- Euro
- Für Smart Edit 1-5 Besitzer: 149,- Euro
(Schweiz: 159,- / 239,- SFr)

Alle Käufer eines Casablanca und Enterprise Systems (nicht Enterprise neo) erhalten die Smart Edit 7 rückwirkend zum 01.10.2007 kostenlos nachgeliefert.

Anwender, die den automatischen Update-Service gewählt haben, erhalten die neue Systemsoftware bei Verfügbarkeit mit einem Preisvorteil von 20% direkt zugesandt.

Änderungen und Irrtum vorbehalten.




Letzte Aktualisierung:
Freitag, 19. Oktober 2007
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