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Die zukunftsweisende Bogart SE Systemsoftware geht in die zweite Runde. Bogart SE 2 bietet eine Fülle neuer Funktionen und Verbesserungen des Bedienkonzeptes, wodurch das Bearbeiten Ihrer Videos noch einmal deutlich angenehmer wird.


Die Timeline-Ansicht in der Nachvertonung.

Zum ersten Mal können Casablanca Anwender zwischen der gewohnten Art des Storyboard- basierten Schnitts und einem „Timeline-Modus“ wählen und zu jeder Zeit dazwischen umschalten. Die Timeline funktioniert prinzipiell in ähnlicher Art und Weise wie das Storyboard. Es gibt umfangreiche Zoomfunktionen und unabhängige Spuren für Inserts, Übergänge und Langzeiteffekte/Titel. Sie kann im Videoschnitt, in den Effektsektionen und in der Nachvertonung aufgerufen werden.


Ein selbst erstellter "Effektstapel" mit 3 Effekten.

Durch die Funktion „Effektstapel“ können eigene Effekte durch Kombination verschiedener Tools erstellt werden.
Man kann zum Beispiel den Effekt Bildkorrektur verwenden um eine Szene aufzuhellen, dann fügt man einen Lensflare-Effekt hinzu, um das Bild interessanter zu gestalten. Schließlich möchte man noch einen Antik-Look er-halten und fügt den Film-Effekt hinzu. Diese Effektkombination kann dann in einem Archiv z.B. als „Mein Film-Look Effekt“ gespeichert werden. Diese Vorgehensweise beschleunigt die Schnittarbeit, bei gleichzeitiger Erzielung einer besseren Bildqualität, da das Rohmaterial nur einmal dekomprimiert und neu komprimiert werden muss.

Gängige True Type Fonts (frei skalierbare Zeichensätze) können ab sofort in Casablanca importiert und wie die Casablanca eigenen Schriftarten verwendet werden. Schriften können z.B. über einen USB-Stick oder per CD/DVD importiert werden.
Außerdem können Logo-Bilddateien mit Alphakanal (.PNG), die an einem PC- oder Mac-System erstellt wurden, in beliebiger Größe und Lage auf das fertige Video gerechnet werden.

Ein neuer „Zwei-Szenen-Wiedergabe-Modus“ für den Insertschnitt erlaubt es, die Hintergrundszene und die Insertszene zur gleichen Zeit in separaten Fenstern abzuspielen. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle beider Szenen in Bewegung.

 
Timecode- + Logo Positionierung auf dem fertigen Video.

Mit dem „Timecode-Werkzeug“ kann ein Timecode in das fertige Video gerechnet werden. Auf diese Weise kann z.B. einem Kunden eine Kassette mit dem Hinweis übergeben werden, er solle dem Cutter ein Feedback geben, das sich auf die eingeblendeten Timecodedaten im Video bezieht. Die Schriftart, Größe und Lage der Einblendun-gen kann frei bestimmt werden und es ist möglich zwischen dem Original Timecode und dem internen Casablanca Timecode zu wählen.

 
Mehrere Szenen markieren und gleichzeitig einfügen oder sortieren.

Der Anwender kann nun mit einer Sortierfunktion Szenen auswählen und sie an andere Positionen in der Szenenablage, oder im Storyboard bewegen. Eine Mehrfachauswahl ermöglicht es dabei, mehrere Szenen auf einmal einzufügen, zu kopieren, bzw. zu löschen. Eine gute Möglichkeit, innerhalb großer Projekte aufzuräumen.


Die Szene "kapelle" ist vorn und hinten getrimmt.
Die Szenen "ms SP" wurde mit einem Effekt versehen
und ist entsprechend mit einem "x" gekennzeichnet worden.

Neben der bekannten Markierung für bereits im Storyboard verwendete Szenen gibt es nun zusätzliche Markierungen für eine Szenentrimmung (in und out) sowie Markierungen für Szenen, die vom Casablanca System (z.B. per Effekt) generiert worden sind. So hat man schnell einen Überblick über Szenen, die bereits bearbeitet wurden.

Ausgewählte Tonstücke können in der Nachvertonung zu einem Tonstück verschmolzen werden. Dies funktioniert ähnlich wie bei der „Szene“ Funktion im Videobereich.

Zusätzlich stehen neue Audio-Effekte und -Werkzeuge wie z.B. Entklicken, Entrauschen, 10-Band Equalizer, Klangprofile, Blenden usw. zur Verfügung.


Die neue Zwischenablage.

Die Zwischenablage wurde in vielen Punkten verbessert und anwenderfreundlicher gestaltet. So ist nun z.B. eine Mehrfachauswahl von Szenen möglich. Szenen aus anderen Projekten können kopiert und vom Format SD / HD angepasst werden. Bei einer 4:3 nach HDV 16:9 Konvertierung kann einer der Modi „Rand“, „Verzerrt“ und „Panorama“ ausgewählt werden.

Über allen Effektlisten werden nun die zuletzt verwendeten Effekte aufgeführt. So hat man schnellen Zugriff auf Effekte, die man immer wieder im Projekt verwenden möchte.

Alle Neuheiten der Bogart SE 2 Systemsoftware und wichtige Zusatzhinweise im Überblick:


Timeline-Ansicht im Bearbeiten Menü.
 
Bearbeiten

• Insert-Szenen können zusammen mit dem Hintergrund in zwei nebeneinander liegenden Fenstern abgespielt werden.
• Alternativ zum Storyboard kann auch eine Timeline-Darstellung gewählt werden (mit Video-, Insert- und zwei Effektspuren). 2)
• Szenen in der Szenenablage erhalten zusätzliche Markierungen (IN/OUT getrimmt, berechnet, markiert).
• Die Zwischenablage wurde komplett überarbeitet (Mehrfachauswahl, diverse Optionen, PowerKey-Unterstützung 5), usw.).
• In der Szenenablage und im Storyboard ist jetzt ein direktes Kopieren, Umsortieren, Löschen usw. von Szenen möglich.
• Es können nun auch mehrere Szenen markiert und dann mit diversen Funktionen gleichzeitig bearbeitet werden.
• Im Bearbeiten-Menü gibt es einen Schalter „Storyboard berechnen“.

Effekte

• In Effektlisten werden häufig benutzte Effekt automatisch zusätzlich an den Anfang gestellt (abschaltbar).
• Der „Countdown“ Effekt wurde in Funktion und Qualität deutlich erweitert.
• Über den Langzeiteffekt „Effektstapel“ können mehrere Effekte zusammengefasst werden. Ein Archiv ermöglicht die Speicherung solcher Kombinations-Effekte.
• Am Ende von längeren Berechnungen erfolgt eine akustische Meldung (abschaltbar).
• Bei der Erstellung von Leerszenen und Tonstücken gibt es Vorgabeschalter für feste Längen.

Image-Pool

• Es können nun bis zu 60 eigene Bilder genutzt werden (statt bisher lediglich 18).
• Beim Ablegen eigener Bilder kann das gewünschte Bild aus der Szene frei gewählt werden.
• Beim Einfärben gibt es einen Vorgaben-Schalter mit Wechselfunktion.
• Die Vorschau im Image-Pool zeigt auch die Transparenz von Bildern.
• Die Vorschau beachtet jetzt korrekt das Seitenverhältnis (4:3 / 16:9).
• Es werden nun auch HD-Masken und Animationen unterstützt. 4)

Audio

• Es wurden mehrere Effekte zur Klangverbesserung bzw. -veränderung hinzugefügt: Entklicken, Entrau-schen, Equalizer, Klangprofile, Klangregler, Lautstärke und Blenden.
• Mehrere Tonspuren können nun zusammengeführt und synchron in ein neues Tonstück abgelegt werden.
• Die Tonblende blendet jetzt gleichmäßiger aus.

Fertig stellen

• DVD-Arabesk wird jetzt direkt aus dem „Hauptmenü“ gestartet, Ksebara aus der Funktion „Bearbeiten-Neu“.
• Beim „Fertig Stellen“ kann ein eigenes Logo importiert und eingerechnet werden.
• Timecodes, Datum und Uhrzeit können beim „Fertig Stellen“ eingerechnet werden.

Verschiedenes

• Ab sofort können Schriften für die Betitelung, DVD-Arabesk usw. importiert werden.
• Für die Bildschirmfarben gibt es ein Archiv für eigene Einstellungen und mit vorgefertigten Beispielen.
• In den Systemeinstellungen kann nun die Wiedergabelautstärke gewählt werden. 3)
• Die Bedienung über die Tastatur wurde an vielen Stellen erweitert: Neue Funktionen, Zwischenablage, Schieberegler zurückstellen, usw. 5)

Neben den aufgeführten Punkten wurden natürlich viele weitere kleinere Fehler und Unschönheiten beseitigt sowie Verbesserungen eingebaut, die hier nicht alle einzeln aufgeführt sind.


1) Stand 23.09.2008. Änderungen und Irrtümer vorbehalten
2) Darstellung nur bei Bildschirm-Modi mit höheren Auflösungen (VGA, DVI)
3) abhängig von der Hardware
4) nur in Verbindung mit zukünftigen Zusatzprodukten
5) nur mit (optionaler) PowerKey-Option




Letzte Aktualisierung:
Montag, 27. Oktober 2008
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