Die folgende Aufzählung zeigt die wichtigsten Änderungen an der SMART EDIT 5 Software gegenüber der Version 4. Neben den aufgeführten Punkten wurden natürlich viele weitere kleinere Fehler und Unschönheiten beseitigt sowie Verbesserungen eingebaut.
HDV
Der große Schritt ist getan: Pünktlich zum 10jährigen Jubiläum wird Casablanca hochauflösend! Der neue HDV-Standard, der z.B. von Sony und Canon in den aktuellen Camcordern verwendet wird, kann nun mit SMART EDIT nachbearbeitet werden. Hier einige Details:
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SMART EDIT 5 unterstützt das HDV-Format 1440*1080i.
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Bei der HDV-Zuspielung wird die Konvertierung des HDV-Materials in DV (für die Darstellung während der Bearbeitung) direkt nach der Aufnahme auf die Festplatte von SMART EDIT durchgeführt.
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Über die Zwischenablage ist es möglich, Material aus anderen Projekten (im 16:9 Format) in ein HDV-Projekt zu übertragen. Dabei erfolgt eine Skalierung auf die höhere Auflösung.

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Beim Arbeiten in einem HDV-Projekt erfolgen alle Aktionen und Ausgaben zunächst in normaler Auflösung (PAL 16:9 Anamorph). Im Hintergrund werden aber alle durchgeführten Schritte auch am HDV-Material gemacht. Nur bei einigen Aktionen in der Szenenablage („Neu“, „Spezial“) sowie bei der „Szene“-Funktion wird direkt auch HDV-Material erzeugt bzw. berechnet.
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Im Menü "Fertig stellen" kann man bei HDV-Projekten nun zusätzlich auch das HDV-Ausspielen vorbereiten. Hier wird dann das Storyboard in voller Auflösung berechnet. Dieses Material bleibt auch ausschaltfest erhalten, so dass nicht unnötig neu gerechnet werden muss.
- Ein großer Teil der serienmäßigen Effekte ist nun HDV tauglich und rechnet in entsprechend höherer Auflösung.
Audio
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Es gibt eine verbesserte Methode der Audio-Vorvertonung. Wie bisher können Audio-Tonstücke auf Takt geschnitten werden. Zusätzlich kann man nun aber wählen, dass aus den Teilstücken automatisch Leerszenen (Bildchen mit Notensymbol) mit dem passenden Ton erzeugt und ins Storybord gelegt werden. Beim späteren Ersetzen einer solchen Szene wird nur das Video getauscht und die neue Szene automatisch hinten auf die passende Länge eingetrimmt – der Ton bleibt erhalten. Mit dieser Methode ist das Schneiden zum Takt der Musik dramatisch beschleunigt worden – rekordverdächtig.

Teilen Sie ein Tonstück nach Takt auf...

...SMART EDIT 5 erstellt automatisch ein Storyboard.
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In der Nachvertonung bleiben beim Trimmen und Verschieben von Tonstücken die Blenden und Hüllkurven nun i.d.R. erhalten.
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Aus Tonstücken (z.B. Musiktitel) der Audioablage kann nun eine Zusammenstellung ausgewählt und daraus eine Audio-CD erstellt werden.

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Der Audio-Effekt "Stumm" hat nun die Optionen "---", "Links", "Rechts", "Links u. Rechts". So kann z.B. leicht eine ganze Tonspur ein- bzw. ausgeschaltet werden.


Erstellen Sie bequem und einfach Storyboards mit
wahlweiser unterschiedlicher Vertonung (z.B. Sprachvarianten).
- Beim Vorhören von Audio-Effekten kann man nun direkt zwischen Original und Effekt umschalten.

VGA
- Auf allen Modellen mit VGA-Ausgang ist nun auch ein Ein-Monitor VGA-Betrieb möglich (bisher nur bei Claro). Der reine Videobetrieb und auch die Zwei-Monitor-Lösung (auf geeigneten Geräten) ist natürlich weiterhin möglich.

- In den Systemeinstellungen kann man nun wählen, ob unter VGA mit voller oder halber Auflösung abgespielt werden soll. Bei halber Auflösung wird nur ein Halbbild dargestellt, wodurch keine Bewegungsartefakte sichtbar werden, man hat dann aber auch weniger Auflösung. Das eigentliche Videomaterial bleibt natürlich unverändert.
Berechnung + Effekte
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Bei SmartRendering kann man nun umschalten, in welcher Reihenfolge die Effekte berechnet werden: den zuletzt eingefügten oder bearbeiteten Effekt als erstes oder als letztes. Bisher wurde immer der zuletzt eingefügte Effekt als erstes berechnet, laufende Berechnungen „älterer“ Effekte wurden abgebrochen. Viele Anwender hatten sich hier eine Option gewünscht.

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In der Szenenablage wird auch bei aktiviertem SmartRendering der gerechnete Effekt hinter seiner Ursprungsszene eingefügt, nicht mehr am Ende der Liste.
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In den Systemeinstellungen kann man einen optionalen schwarzen Rand aktivieren, um Störungen in den normalerweise nicht sichtbaren Randbereichen abzudecken. Diese Bereiche treten i.d.R. nur bei einigen Beamern (Video-Projektoren) zu Tage.
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Der Muster-Operator passt jetzt das Seitenverhältnis der benutzten Bilder und Muster an das 16:9 Format an (bei PAL und HDV). Wird der Schalter „Verzerrungen erlauben“ aktiviert, erfolgt keine Anpassung und es kann zu Verzerrungen kommen.
- Der Selektionsrahmen bei der Bildauswahl im Imagepool ist nun schwarzweiß gestreift und somit besser sichtbar.

Verschiedenes

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Beim Trimmen und Aufteilen wird das Video nun als Vollbild dargestellt, wenn in den Einstellungen der Progressive Modus aktiviert ist. Achtung, aktivieren Sie „Progressive“ nur, wenn Sie von Ihrer Kamera auch das passende Format erhalten, sonst kann es zu fehlerhaften Berechnungen und Darstellungen kommen.
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Der aktuelle Projektname wird im Bearbeiten-Bildschirm rechts über der Szenenablage angezeigt.

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Beim Löschen eines Projektes kann man einzeln bestimmen, was gelöscht werden soll: Storybord, Szenenablage, Tonstücke.

- SmartEdit 5 benötigt auf allen Geräten 256MB RAM oder mehr.
Zu diesem Produkt gehört ein gedrucktes Handbuch.
(Zum HDV Schnitt wird eine DV Schnittstelle benötigt. Die Zwischenablage ist bei Avio, Claro und Enterprise Bestandteil des ProPaketes. Für den VGA Betrieb wird bei Avio die VGA-Option benötigt.)
Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.
Hinweis zur Verwendung von HDV Bändern:
Wir möchten im Zusammenhang mit unserem HDV-Recorder und der Smart Edit 5 Systemsoftware (die den HDV-Schnitt ermöglicht) auch auf die unbedingt notwendige Verwendung von HDV-Kassetten bei der Aufnahme von HDV-Material hinweisen!
Durch die spezielle Beschichtung dieser Kassetten wird die Drop-Out-Rate deutlich reduziert.
Drop-Outs haben durch die Anwendung des MPEG-Vefahrens bei der HDV-Aufzeichnung gravierendere Auswirkungen als bei DV-Aufzeichnungen. Entgegen einer DV-Aufzeichnung, bei der man nur ein Bild verliert, gehen bei HDV-Aufzeichnungen unter Umständen alle Bilder eines GOPs (group of pictures) verloren. Das Ergebnis sind deutlich sichtbare Bildfehler und entstehende Probleme bei der Überspielung und Bearbeitung dieses fehlerhaften Materials.
Hinweis für Avio Anwender:
Mit Avio und Avio DVD ist eine HDV-Bearbeitung aufgrund der zu geringen Rechenleistung beider Systeme nicht zu realisieren. Die Entwicklung der Systeme liegt bereits viele Jahre zurück.
Bitte sprechen Sie uns oder Ihren Fachhändler an, um alternative Möglichkeiten zu erörtern.
Downloadlink der Smart Edit 5 Software