Die folgende Aufzählung zeigt die wichtigsten Änderungen an der Smart Edit 7 Systemsoftware gegenüber der Version 6. Neben den aufgeführten Punkten wurden natürlich viele weitere Verbesserungen vorgenommen, die hier nicht alle einzeln aufgeführt sind.
Smart Edit 7 kann bei vorhandener Smart Edit 5 oder 6 Software als Update installiert werden. Dabei werden keine Projekt- und Archivdaten gelöscht.
Bedienung
• Beim Trimmen von Szenen in der Szenenablage und bei Insert-Szenen im Storyboard kann jetzt auf eine Anzeige mit vier getrennten Bildchen umgeschaltet werden. Gezeigt werden gleichzeitig der IN- und OUT-Punkt, sowie jeweils ein Bild davor bzw. danach.

• Beim Aufteilen gibt es eine Darstellung, wo zwei Bilder dargestellt werden. So lässt sich beim manuellen Schnitt die richtige Position leichter bestimmen.
• Bei Szenen kann jetzt für das kleine Bildchen ein beliebiges Bild aus der Szene gewählt werden (Referenzbild).
• Szenen kann jetzt ein Gruppenname zugewiesen werden. Die Darstellung der Szenenablage kann so zur Verbesserung der Übersichtlichkeit auch auf eine oder mehrere Gruppen beschränkt werden.

• Szenen, die bereits im Storyboard liegen, können jetzt in der Szenenablage ausgeblendet werden.

• Der Farbton der Bedienoberfläche kann getrennt für Schalter und Hintergrund verändert werden.
Effekte

• Bei der Einzelbildvorschau gibt es vier neue Modi (O+E mittig, O+E klein, V mittig, V klein). Bei „mittig“ wird jeweils der mittlere Teil von Original und Effekt (O+E) gegenübergestellt, bei „klein“ erfolgt der Vergleich in getrennten Fenstern.
• Die Echtzeitvorschau kann jetzt auch in einer Schleife angezeigt werden. Ändert man währenddessen die Einstellungen, erfolgt automatisch ein neuer Schleifendurchlauf, der die gemachten Änderungen zeigt.
• Die meisten Effekte, die eigentlich nicht für HDV-Material geeignet sind, können jetzt trotzdem in HDV-Projekten verwendet werden (nur in Bearbeiten/Spezial). Die Qualität des so berechneten Materials ist aber etwas niedriger als bei anderen Effekten.

• Man kann jetzt automatisch eine Auswahl von Übergangseffekten ins Storyboard einfügen lassen (ab der akt. Position bis zum Ende). Auch ein automatisches Entfernen ist möglich.
• Schriften können bei der Betitelung jetzt einen Schatten mit einstellbarer Unschärfe bekommen.
• Schriften können bei der Betitelung wahlweise zusätzlich geglättet werden.
VGA
• Es können jetzt weitere VGA-Modi, teilweise mit höheren Auflösungen, gewählt werden (abhängig vom Casablanca Modell).

• Bei höheren Auflösungen (größer als 1024×768) wird die Szenenablage jetzt über mehrere Zeilen dargestellt.
• Im Zweimonitor-Betrieb wird beim Rollen im Storyboard und in der Szenenablage auf dem Videomonitor das zur jeweils aktuellen Szene passende Referenzbild angezeigt (nur bei aktiviertem Schieberegler).
• Im Zweimonitor-Betrieb kann gewählt werden, ob der Videomonitor im ungenutzten Zustand einen Farbbalken oder über den Image-Pool eine wählbare Farbe oder ein beliebiges Bild (1:1, skaliert oder gekachelt) zeigen soll.
Verschiedenes
• Das automatische Aufteilen kann jetzt wahlweise abhängig vom Startcode (wie bisher) oder der Uhrzeit gemacht werden. Letzteres wird z.B. benötigt, wenn ein HDV-Camcorder bei der Wandlung auf DV den Startcode nicht mit umsetzt.
• Die Foto-Aufnahme konnte drastisch beschleunigt werden.

• Es gibt einen neuen DV-Aufnahmemodus zur Erstellung von Trickfilmen (Knetmännchen, ...).
Beispiele zu Stop Motion Trickaufnahmen (Wie man solche Animationen erstellen kann wird auf der
Schulungs DVD Schritt für Schritt erklärt.)
• Es besteht jetzt auch die Möglichkeit, mit Casablanca direkt von einer Kamera Zeitrafferaufnahmen zu machen.
• Die Darstellung des Timecodes kann zwischen den Darstellungen 000.00:00 (Minuten, Sekunden, Frames) und 00:00:00:00 (Stunden, Minuten, Sekunden, Frames) umgeschaltet werden.
• Beim Abspielen kann wahlweise statt des Casablanca-Timecodes auch der Original-Timcode von der DV-Aufnahme angezeigt werden (falls vorhanden).
• Am Ende einer analogen Ausspielung im „Fertig stellen“ bleibt der Bildschirm schwarz bis eine Taste am Trackball gedrückt wird.
Zu diesem Programm gehört ein gedrucktes Handbuch.
Die unverbindlichen Verkaufspreise für Smart Edit 7 inkl. MwSt. (Preise in Deutschland und Österreich):
- Für Smart Edit 6 Besitzer: 99,- Euro
- Für Smart Edit 1-5 Besitzer: 149,- Euro
(Schweiz: 159,- / 239,- SFr)
Alle Käufer eines Casablanca und Enterprise Systems (nicht Enterprise neo) erhalten die Smart Edit 7 rückwirkend zum 01.10.2007 kostenlos nachgeliefert.
Anwender, die den automatischen Update-Service gewählt haben, erhalten die neue Systemsoftware bei Verfügbarkeit mit einem Preisvorteil von 20% direkt zugesandt.
Smart Edit 7 + DVD-Arabesk 4 Schulungs DVD
Zeitgleich zur Fertigstellung der SMART EDIT 7 Software steht nun auch erstmalig ein von MacroSystem produziertes Schulungsvideo zur SMART EDIT 7 und zu DVD-Arabesk 4 zur Verfügung.

weitere Informationen zur Schulungs DVD
Smart Edit 7 benötigt auf allen Geräten 256MB RAM oder mehr.