Die bewährte Smart Edit Systemsoftware geht in die achte Runde. Smart Edit 8 bietet eine Fülle neuer Funktionen und Verbesserungen des Bedienkonzeptes, wodurch das Bearbeiten Ihrer Videos noch einmal deutlich angenehmer wird.
Zum ersten Mal können Casablanca Anwender zwischen der gewohnten Art des Storyboard- basierten Schnitts und einem „Timeline-Modus“ wählen und zu jeder Zeit dazwischen umschalten. Die Timeline funktioniert prinzipiell in ähnlicher Art und Weise wie das Storyboard. Es gibt umfangreiche Zoomfunktionen und unabhängige Spuren für Inserts, Übergänge und Langzeiteffekte/Titel. Sie kann im Videoschnitt, in den Effektsektionen und in der Nachvertonung aufgerufen werden. 2)
Durch die Funktion „Effektstapel“ können eigene Effekte durch Kombination verschiedener Tools erstellt werden.
Gängige True Type Fonts (frei skalierbare Zeichensätze) können ab sofort in Casablanca importiert und wie die Casablanca eigenen Schriftarten verwendet werden. Schriften können z.B. per CD/DVD importiert werden.
Mit dem „Timecode-Werkzeug“ kann ein Timecode in das fertige Video gerechnet werden. Auf diese Weise kann z.B. einem Kunden eine Kassette mit dem Hinweis übergeben werden, er solle dem Cutter ein Feedback geben, das sich auf die eingeblendeten Timecodedaten im Video bezieht. Die Schriftart, Größe und Lage der Einblendun-gen kann frei bestimmt werden und es ist möglich zwischen dem Original Timecode und dem internen Casablanca Timecode zu wählen.
Der Anwender kann nun mit einer Sortierfunktion Szenen auswählen und sie an andere Positionen in der Szenenablage, oder im Storyboard bewegen. Eine Mehrfachauswahl ermöglicht es dabei, mehrere Szenen auf einmal einzufügen, zu kopieren, bzw. zu löschen. Eine gute Möglichkeit, innerhalb großer Projekte aufzuräumen.
Neben der bekannten Markierung für bereits im Storyboard verwendete Szenen gibt es nun zusätzliche Markierungen für eine Szenentrimmung (in und out) sowie Markierungen für Szenen, die vom Casablanca System (z.B. per Effekt) generiert worden sind. So hat man schnell einen Überblick über Szenen, die bereits bearbeitet wurden.
Ausgewählte Tonstücke können in der Nachvertonung zu einem Tonstück verschmolzen werden. Dies funktioniert ähnlich wie bei der „Szene“ Funktion im Videobereich.
Die Zwischenablage wurde in vielen Punkten verbessert und anwenderfreundlicher gestaltet. So ist nun z.B. eine Mehrfachauswahl von Szenen möglich. Szenen aus anderen Projekten können kopiert und vom Format SD / HD angepasst werden. Bei einer 4:3 nach HDV 16:9 Konvertierung kann einer der Modi „Rand“, „Verzerrt“ und „Panorama“ ausgewählt werden. Über allen Effektlisten werden nun die zuletzt verwendeten Effekte aufgeführt. So hat man schnellen Zugriff auf Effekte, die man immer wieder im Projekt verwenden möchte. Alle Neuheiten der Smart Edit 8 Systemsoftware und wichtige Zusatzhinweise im Überblick:
Bearbeiten • Alternativ zum Storyboard kann auch eine Timeline-Darstellung gewählt werden (mit Video-, Insert- und zwei Effektspuren). 2) Effekte • In Effektlisten werden häufig benutzte Effekt automatisch zusätzlich an den Anfang gestellt (abschaltbar). Image-Pool • Es können nun bis zu 60 eigene Bilder genutzt werden (statt bisher lediglich 18). Audio • Mehrere Tonspuren können nun zusammengeführt und synchron in ein neues Tonstück abgelegt werden. Fertig stellen • DVD-Arabesk wird jetzt direkt aus dem „Hauptmenü“ gestartet, Ksebara aus der Funktion „Bearbeiten-Neu“. Verschiedenes • Ab sofort können Schriften für die Betitelung, DVD-Arabesk usw. importiert werden. Neben den aufgeführten Punkten wurden natürlich viele weitere kleinere Fehler und Unschönheiten beseitigt sowie Verbesserungen eingebaut, die hier nicht alle einzeln aufgeführt sind.
Bitte beachten Sie auch die von MacroSystem produzierte Schulungs-DVD: Empfehlenswert ist auch die Lern-DVD der Videoschule München. |