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Juli 2003 - BDFA-REPORT-AKTUELL:
MacroSystem-Workshop am 25. Juli in Stuttgart
Mit Hausmessen – zuletzt in Hamburg, davor in Bottrop und in München – wollte und will man es bei MacroSystem nicht bewenden lassen: Man sucht die Nähe der Kunden und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch mit ihnen und hatte deshalb heuer erstmals in dieser Form – in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Videofilmen" und mit Unterstützung des BDFA – Interessierten Workshops in Leipzig, Hamburg und Stuttgart angeboten. Und die kamen im wahrsten Sinne des Wortes "an". Alle sechs Seminare – je zwei in jedem der drei Orte – waren rasch ausgebucht! Und gelohnt hat es sich bestimmt für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin: Denn neben vielen Informationen über Neues bzw. beim Casablanca-Entwickler Geplantes und Angedachtes konnten auch langjährige Benutzer der MacroSystem-Schnittsysteme mit Sicherheit noch den einen oder anderen Trick oder Kniff anschließend nach Hause ins heimatliche "Studio" mitnehmen.
Im Vordergrund der Workshops stand – natürlich – auch die Präsentation von fertiggestellten Neuentwicklungen der im westfälischen Wetter angesiedelten Software-Schmiede: In Stuttgart war es "Akaba – New Concept", das einen Vormittag lang von Klaus Sommerfeld eindrucksvoll vorgeführt wurde. Aber bei dieser Demonstration alleine wollte man es nicht belassen: An mit Prestige-Geräten und Monitoren bestückten Arbeitsplätzen konnten alle Workshop-Teilnehmer ganz individuell das nachvollziehen, was in "Akaba" steckt (anschließend übrigens erhielt jeder, als kleines Präsent, sein eben Erstelltes auf DVD gebrannt als Erinnerung an den Workshop - nebst einer Teilnahme-Urkunde!). Gerade beim Arbeiten mit "Akaba" war es natürlich angenehm, dass die Besucherzahlen bewusst begrenzt waren: Mit mehr als den jeweils "zugelassenen" 20 Teilnehmern nämlich wäre der Workshop-Charakter verloren gegangen und ein Mitarbeiten in dieser Form nicht möglich gewesen. (Sebastian Lux, Volker Hill und – natürlich - Uli T. Radermacher gingen übrigens ständig von Arbeitstisch zu Arbeitstisch um bei Bedarf "helfend einzugreifen"!) Der Nachmittag dann wurde jeweils von Uli T. Radermacher, dem BDFA-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, bestritten: Er demonstrierte dabei in Stuttgart beeindruckend, welche verblüffenden Effekte und Wirkungen man vor allem in der sog. Multi-Lagen-Technik – insbesondere unter Verwendung der schon länger erhältlichen Video-SpiceRack-Software – erzielen kann. Daneben war es Radermacher auch ein Anliegen, auf den seiner Meinung nach oft schlechten und/oder ideenlos gestalteten Ton vieler Videoarbeiten hinzuweisen: Gerade bei der (Nach-)Vertonung könne man mit den MacroSystem-Geräten dank deren vielfältigen Möglichkeiten die Qualität des gesamten Films entscheidend verbessern! Fazit: Die diesjährigen MacroSystem-Workshops in Leipzig, Hamburg und Stuttgart waren mit Sicherheit ein Gewinn für alle - für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wirklich viel geboten bekamen, für MacroSystem selbst, das dadurch "nahe" bei seinen Kunden und Usern war, und auch für den Filmerdachverband, denn Uli T. Radermacher hatte es gut verstanden, unaufdringlich, aber dadurch umso wirksamer für den BDFA zu werben! Peter Skodawessely |