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12.07.2005
Pressemitteilung: Ankündigung der MacroSystem Neuheit - HDV-Enhancer-Box
„Die atemberaubende Bildqualität von HDV 1080i wird nun endlich sichtbar“ Der neue Standard HDV setzt sich im Videobereich mit großen Schritten durch. Die Firma Sony, die schon drei HDV-Camcorder eingeführt hat, unterstützt dabei die hochqualitative Auflösung des Formats HDV 1080i (1440x1080). Leider lässt sich dieses brillante Bildmaterial bisher kaum darstellen. Die meisten Plasma-Displays, LCD-Monitore und Projektoren unterstützen eine maximale Auflösung von 1280x768 und müssen das 1080i-Signal entsprechend herunterskalieren. Für den „Cutter“ stellt sich damit das Problem, dass er die volle Qualität seines Materials nicht sieht und damit auch nicht beurteilen kann. Es kommt hinzu, dass hochauflösende Monitore (HDTV) oft für den Schnitt viel zu groß sind. Die einzigen erschwinglichen Monitore, die das HDV-Signal in voller Auflösung darstellen könnten, sind TFT-Monitore mit DVI-Eingang, wie z.B. der Sony P 234. Diese Geräte sind aber als reine PC-Monitore konzipiert. Die Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten reicht für HDV voll aus, und mit 23 Zoll Diagonale sind sie auch „schnittplatztauglich“. Aber sie haben weder die notwendigen Eingänge (nur DVI und VGA, kein FireWire oder analoge HD-Komponenteneingänge) noch können sie Interlace-Video darstellen. Dies bedeutet, dass Bewegungen und Kameraschwenks zu starken Artefakten bei der Wiedergabe führen, selbst wenn man das Anschlussproblem löst. Weiterhin ist es für eine richtige Darstellung des HDV-Signals notwendig, das Bildverhältnis umzurechnen. HDV-Signale werden „anamorph“ aufgezeichnet, die Bildpunkte sind viel breiter als hoch. Dadurch kann mit einer Auflösung von 1440x1080, die eigentlich eher dem 4:3 Format entspricht, 16:9 Breitbild erzeugt werden. Computer-Monitore unterstützen aber keine anamorphe Darstellung, was wiederum schwarze Balken links und rechts des Bildes bei Darstellung des HDV-Formats zur Folge hat. Um diese Monitore trotzdem für die HDV-Anzeige nutzen zu können, hat MacroSystem die HDV-Enhancer-Box entwickelt. In diese Box kann über Firewire HDV-Material eingespielt und falls gewollt auf einer eingebauten Festplatte gespeichert werden. Die Box dekodiert das HDV-Video in Echtzeit, konvertiert das Interlace-Signal in ein Progressiv-Signal („Progressive Scan“) und skaliert 1440x1080 in 1920x1080 um. Das digitale Signal wird dann über DVI ausgegeben. Alternativ steht auch der analoge VGA-Ausgang zur Verfügung. Die HDV-Enhancer-Box ermöglicht die atemberaubende Qualität von HDV sichtbar zu machen. Das durchgängig digitale Bild wird in seiner vollen Auflösung und im richtigen Seitenverhältnis wiedergegeben. Das Gerät kann auch als HDV-Festplatten-Rekorder genutzt werden und ist eine wichtige Erweiterung für alle HDV-Schnittplätze, egal ob basierend auf Apple, Casablanca oder PC. Die HDV-Enhancer-Box wird erstmalig auf der WEVA EXPO in LasVegas vom 8. – Der Preis für die HDV-Enhancer-Box, die noch in der zweiten Jahreshälfte 2005 ausgeliefert werden soll, liegt unter € 1500,-, je nach Größe der eingebauten Festplatte.
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